Beschreibung des Fachbegriffs Totzonen

Bei der Messung einer Strecke mit einem OTDR muss zunächst ein Lichtsignal auf die Strecke geschickt werden. Dies dauert eine bestimmte Zeit und das Signal verteilt sich über eine gewisse Strecke. Von jedem Signalanteil (vom Anfang bis zum Ende) wird an einem Ereignis auf der Strecke ein Teil des Lichts reflektiert.
Hinter diesem Ereignis kann so lange kein neues Ereignis erkannt werden, solange das Ende des Signals nicht am ersten Ereignis vorbei ist. Diese Strecke, in der kein weiteres Ereignis erkennbar ist, wird Totzone genannt. Dabei wird unterschieden zwischen der Ereignistotzone, dem minimalen Abstand zweier reflektierender Ereignisse und der Dämpfungstotzone, dem minimalen Abstand zwischen einem nicht reflektierenden nach einem reflektierenden Ereignis.